Dritte Wahl

Mit ihrem letzten Album durften DRITTE WAHL eine ganz neue Erfahrung machen, die ihnen in fast drei Dekaden bis-lang verwehrt geblieben war: GEBLITZDINGST konnte sich 2015 direkt auf #23 der deutschen Album-Charts platzieren. Zugegeben, für eine deutschsprachige Punkrock-Band nichts Ungewöhnliches mehr, aber im Falle der Rostocker ein eindeutiges Zeichen dafür, dass sich Ausdauer am Ende eben doch auszahlt. Nur zwei Jahre später folgt nun also »10«, das – richtig geraten – zehnte Studioalbum der 1988 gegründeten Band. DRITTE WAHL zeigen auf »10« erneut, wie vielseitig moderner Punkrock 2017 klingen sollte, ohne dabei auch nur in Ansätzen aufgesetzt zu wirken. Die Eröffnungsnummer (und erste Single) »Scotty« mischt leichten Cowboy-Twang unter die bandtypischen Elemente – was zeigt, dass der Drang, nicht stehen zu bleiben und gleichzeitig seinen Wurzeln treu bleiben zu wollen, keineswegs einen Widerspruch bedeuten muss. Wohl kaum eine zweite Band verbindet hier-zulande fast schon metallische Härte mit Mitsing-Refrains, wie es die Rostocker tun, ganz gleich ob mit düsterer Note wie in »Der Feind des Guten« oder vergleichsweise beschwingt in »Der Himmel über uns«, das ganz nebenbei noch maximales Sommerhit-Potential aufweist. »Was wirst du tun« ist modern treibend und spielt mit Retro-Sounds, während »Runde um Runde« die Kneipenromantik von Element Of Crime in die harsche, neuzeitliche Realität der Hansestadt transponiert. Vielseitigkeit, irgendjemand? Oder ist das überhaupt noch Punk? »10« transportiert Haltung und Aussage und fordert zur Reflexion auf. Über die eigene Situation, über die Welt, in der wir leben, über die Dinge, die wir tun. So wie das DRITTE WAHL nun schon seit fast 30 Jahren tun. Dass sich dabei stetig viele junge und neue Fans zu den Altein-gesessenen bei den stets schweißtreibenden und höchst partytauglichen Shows der Band quer durch die gesamte Republik gesellen, freut die Jungs natürlich – und spricht gleichzeitig für die Zeitgeistigkeit in der Musik von Dritte Wahl. Das große Jubiläum selbst findet übrigens zum Jahresende 2018 statt und soll selbstredend – in welcher Form auch immer – zelebriert werden. »Deswegen kam es uns offen gestanden auch sehr gelegen, dass »10« so früh fertig war. Im nächsten Jahr hätten sich wohlmöglich alle an dem Jubiläum festgehalten, so bekommt die Platte die Aufmerksamkeit, die sie verdient hat. Wie genau wir dann feiern werden, stellt sich noch früh genug raus.«. Mit einem starken Album wie diesem in der Hinterhand kann das nur eine großartige Festivität werden.

Terry Hoax

Terry Hoax? Genau, das ist die Band, die in den 90ern mit ihrer Coverversion von "Policy Of Truth" einen veritablen Hit gelandet hat, der damals bei MTV rauf- und runtergespielt wurde.

Wer die Band in den letzten Jahren schon einmal live gesehen hat, wird sich gefragt haben, warum diese Band nicht die ganz großen Hallen bespielt. So viel Humor, krachende Spielfreude und Energie machen nachhaltig zum Fan. Dieses Gefühl auf ein Studioalbum zu übertragen, ist TerryHoax bisher nicht immer gelungen. Oft klangen sie auf Tonträgern ausgebremst und eingezäunt.
Ohne Publikum schienen sie sich nicht richtig wohl zu fühlen. Eine leidenschaftliche Live-Band lässt sich nicht so einfach einsperren.
Also wandten sie diesmal einen psychologischen Trick an: Sie ließen ihr neues Album über Crowdfunding von ihren Fans finanzieren, erreichten fast 300% der benötigten Summe und gingen mit diesem Hochgefühl ins Studio. Das neue Album „Thrill!“ ist eine raurockige, kreative, wilde Reise in das Universum einer Band, die sich für die Fans die Beine ausreißt!
Zusammen mit Produzent Arne Neurand (Guano Apes, Revolverheld, Subway To Sally…) haben sich Terry Hoax ein gutes halbes Jahr im Übungsraum eingeschlossen, um gemeinsam an den Ideen für das Album zu feilen. Dabei herausgekommen sind insgesamt 16 Songs, die in vielen Wochen im legendären Horus Studio in Hannover aufgenommen und produziert wurden. Entstanden sind echte Perlen wie die Single-Auskopplung „Shining“, das melancholische „Ghost“ oder die rohe Urfassung von „The Best Is Yet To Come“, auf denen Oliver Perau seine Qualitäten als gnadenlos guter Sänger zeigt. Das epische "Make it Slow", das den Vergleich mit dem fan-favourite "Live all" nicht scheuen muss, hat alles, was Terry Hoax auf der Bühne auszeichnet. Dazu gibt es stramme Rock-Songs wie den Opener „Inbetween“ oder „I’m Not Afraid To Die“, das den Geist der Hives atmet. Keine Trompeten, kein Schnickschnack - "Thrill" lässt keinen Zweifel daran, was Terry Hoax live immer liefern: Rock!

Marius Tilly

Marius Tilly gilt heute als musikalischer Weltenwandler, der vom Ruhrgebiet aus seinen eigenen Crossover-Atlas aus Landkarten des Blues, Punk, Soul und Psychedelic Rock gezeichnet hat. Er ist damit auf der Suche nach immer neuen Reiserouten, die zu spannend sind, um zwingend irgendwo enden zu müssen. Die Reise führt auf Tillys viertem Album Words From The Wilderness zu wagemutigen Arrangements, bislang ungehörten Sounds und neuen persönlichen Einsichten in die Welt. Für seine mitunter steilen musikalischen Thesen muss Tilly die Bodenständigkeit seiner Ruhrpott-Heimat Bochum nicht verlassen.
Dort entsteht in weniger als acht Wochen das Grundgerüst der zwölf Songs auf Words From The Wilderness. Das Album wirkt mutiger, tiefgründiger und auch eine Spur ernster als sein Vorgänger Nebula Rising – eher wie ein Glas Whiskey On The Rocks als ein frisch gezapftes Pils. Tilly: „Der Eindruck mag auch damit zusammenhängen, dass ich vor einiger Zeit Nick Cave und seine unorthodoxe Art, Musik zu machen für mich entdeckt habe. Auf dem neuen Album haben oft die Texte den Ausgangspunkt gebildet. Words From The Wilderness ist auch die erste Platte, auf der ich etwas gesellschaftskritischer werde.“ 

Inzwischen steht der Mann mit Schnauzer (immer) und Hut (immer öfter) erheblich freigeistiger da als die traditionelle Bluesrock-Kiste, in der Tilly das musikalische Parkett einst betreten hat. Weiterhin im Trio-Line-Up unterwegs geht es Tilly als nächstes darum, den stilistischen Wagemut des neuen Albums auch live zu transportieren - in bis zu 60 Shows im Jahr beginnend mit der „Words From The Wilderness“ Tour im Februar.
Und im August dann auch bei uns....

The Esprits

machen seit 2013 Musik und sind in erster Linie ein Live-Band. Mit ihrer ganz eigenen Vorstellung von Rock’n’Roll haben sie schon so manchen ausverkauften Club zum Kochen gebracht. Denn darum geht es ihnen: Auf der Bühne zu stehen und gemeinsam mit den Fans Spaß zu haben.
Seit 2014 wird die Band von der Booking Agentur Spider-Promotion unterstützt.
2015 begannen die Studioarbeiten an ihrem Debut-Album STAY A REBEL, 2016 auf
FOXGROUND erschienen, begleitet von einer deutschlandweiten Club-Tour.
Ende 2016 war die Band als Support Act auf der DROWNERS (UK/USA) Deutschlandtour unterwegs. 2017 stellten THE ESPRITS beim POP MEETS CLASSIC ihr Talent erfolgreich unter Beweis.
Am 18.05.18 werden THE ESPRITS ihr zweites Studioalbum, „MEN’S BUSINESS", veröffentlichen.
Zusammen mit Produzent Arne Neurand (Revolverheld, Guano Apes) schufen THE ESPRITS ein großartiges Album mit mehr Mut, mehr Groove, mehr Eskalation. Die Band treibt nicht nur ihre Performance auf die Spitze, sondern auch die Qualität ihrer Songs. Davon dürfen sich die Fans im Rahmen der Album-Tour im Herbst 2018 überzeugen.

SCHMUDDELKATZ

Punk is dead, heißt es seit dem Ende der 80er. Grunge starb mit den 90ern! Das können auch ein paar ranzige T-Shirts, verklebt vom Bier, Schweiß und Blut des letzten Wochenendes, nicht mehr ändern! Oder etwa doch? Im tiefsten Ostwestfalen schlagen die Herzen von fünf Freunden eben genau für Bands wie Nirvana, Hole, oder The Distillers. Und zwar ausreichend genug, um sich in ranzigen T-Shirts, in verrauchten Kellerräumen zu treffen, sich Gitarren umzuhängen, Sticks und Mikros in die Pfoten zu nehmen und ihre ganz eigene Vision von Grunge-Punk auszuleben! Frontkatze Vivian gibt mit ihrem schmuddeligen Gefauche dem Ganzen noch einen melodiösen Wiedererkennungswert, um auch außerhalb der dörflichen Provinz an die Türen zukratzen und um Milch zu betteln! Punk ist tot, lang lebe SCHMUDDELKATZ!!!

Martin Goldenbaum

Der Überflieger

Man muss ihn einfach lieben, diesen chaotischen Charmeur mit den großen Augenbrauen.Der Berliner Sänger und Songschreiber Martin Goldenbaum schafft es immer wieder auf´s Neue seine Hörerschaft mit schrägen, rockigen Popsongs zu begeistern und sie mit rauerStimme und Punk-Attitüde in den Bann zu ziehen. Nun liefert der Rockpoet sein neues Album „Überflieger“. Musikalisch kommen Freunde der Gitarrenmusik á la Beatsteaks, Die Toten Hosen, Frank Turner, Kings of Leon oder Madsen auf ihre Kosten und für diejenigen, die den umtriebigen, smarten Goldenbaum noch nicht kennen, wird er eine absolute Neuentdeckung sein.
Martin Goldenbaum ist ein Optimist und Überflieger am deutschsprachigen Pop-Himmel. Keine weinerlichen Metaphern, sondern immer klar, phantasievoll und lebensbejahend. Unter Kollegen wird sein enormer Output an Songideen geschätzt. Kaum ein anderer deutschsprachiger Künstler besingt so viele Facetten des Lebens. Seine Texte sind provokant, optimistisch und treffen punktgenau den Nerv des Zuhörers.

Conta

Conta sind aus einer Bierlaune heraus entstanden. Diese ging einher mit der Feststellung, dass aller vier Bandmitglieder nicht nur gerne Musik hören, sondern eigentlich auch ganz gerne Musik machen würden. Hierbei handelt es sich sicherlich um die Entstehungsgeschichte mindestens jeder zweiten Band. Die Wahrscheinlichkeit der Umsetzung solcherlei geschmiedeter Pläne sinkt vermutlich mit jedem Jahr altersbedingt antiproportional.
Indes als Gegenereignis ungenutzter Energie, haben die vier vor knapp zwei Jahren dennoch im try-and-error-Prinzip direkt im Proberaum begonnen zu spielen. Diesem Umstand und dem späten Start geschuldet sprechen Conta auf die Frage nach einem Genre mit einem schmunzelnden Augenzwinkern manchmal davon, dass sie Menopausenpunk machen. Bis dahin ist noch reichlich Zeit, um sich ein besseres Genre zu suchen. Musikalisch changieren sie zwischen minimalistischer Schwermut und treibendem, sich selbst nicht allzu ernst nehmendem, auch mal schrammeligem Punk.

Alien Nation

Alien-Nation gründet sich im Jahr 2017 auf dem Planeten Erde. Max, Aaron und Erwin proben im beschaulichen Marburg, ausgestattet mit Gitarre, Bass, Keyboard und Gesang. Damit diese Band nicht nur außergewöhnlich, sondern außerirdisch wird muss ein Telefonat geführt werden: „Kannst du bei uns Schlagzeug spielen?“ schallt es durch den Hörer. „Klar!“ so die knappe, aber kompetente Antwort. 

Aus drei wurden vier, aus Motivation wurde Ambition und sie probten bis zum Morgengrauen.

Die Songs von Alien-Nation könnten aus dem Paralleluniversum von Funk, Rock, Folk und Pop stammen. Genre-Schubladen existieren nur in der Theorie. Stoner und Motown schließen sich ebenso wenig aus wie Reggae und Indie. Einflüsse sollen harmonieren ohne dass sie mit der Brechstange erzwungen werden. Vor allem aber soll jeder Song eingängig sein, Spaß machen und jeden mitnehmen der zuhört. 

Metzter58

Punk Rock aus Münster auf dem Radweg zur nächsten Tanke weil Chips, Cola und Bier.Singen. Tanzen. Schreien. Schwitzen und sich in den Armen liegen. Bunt. Laut. Nur Original mit achtundfünzig Minuten Punkgemetzer.

Wir schreiben das Jahr 2007. Die junge Lebenshilfe Münster initiiert ein inklusives Bandprojekt mit dem Kern Schlagersongs zu covern. Instrumente werden angeschafft, ein Proberaum eingerichtet.

2011, das Projekt geht zu Ende. Die Mitglieder zerstreuen sich, die Leitung verzieht. Was bleib sind die Instrumente. Staubfänger und Relikte alter Tage. 
Anfang 2012. Zeit für einen Neuanfang. So rufen wir ein neues Bandprojekt aus. Ein offener Musiktreff. Keine Ziele. Keine Pflichten.
Was wir wollen? 
Einen Weg raus aus den gewohnten Umgebungen und Strukturen.
Freiräume erschließen und gestalten.
Zwei Jahre nach Beginn wird aus dem Treff eine Band.
Erste eigene Lieder werden geschrieben.
Wie das klingt? Nach Punk.
Ende 2014, erstes Konzert.Wir eröffnen. Finden erste Fans. Finden uns. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ab jetzt keine Heimfeste mehr. Nur voran. In die Szene. Ins Unbekannte. Von da an hießen und heißen wir Metzer 58. Aufnahmen wurden gemacht,im Internet veröffentlicht und viele Konzerte gespielt.