T-Mania 12

20142016

12. und 13. Juni 2015

2015

Freitag

Rollin Racketeers

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Die Rollin‘ Racketeers liefern dreckigen Rock n Roll mit klassischer Note. Seit 2007 schrauben die Jungs mit ihren Werkzeugen (Kontrabass, Drums, Gitarre, Sax, Waschbrett, Harp und Vocals) an dem Motor der die Band antreibt. Bei ihren zahlreichen Tankstops auf dem Weg durch die Republik trafen die Jungs auf Bands wie Al and the Black Cats, The Adicts, The Long Tall Texans, Bob Wayne and the outlaw carnies und Mr. Irish Bastard.

Lucas Rieger

lucasrieger

ehemals Gitarrist bei den KAFKAS, hat sich als Singer/Songwriter seinen Platz in der neuen, alten Schule gefestigt. Während er sich musikalisch zwischen Folk und Pop, Energie und Melancholie begibt, treffen seine deutschsprachigen Lyrics genau den Puls der Zeit - mal ironisch, mal melancholisch, mal witzig, aber in jedem Fall echt. Seine Live-Shows bringen perfekte Schnittmenge von Energie und Unterhaltung.Der junge Musiker aus Marburg-Biedenkopf produziert und spielt seine Songs selbst ein in seinen eigenen vier Wänden – ganz nach dem do it yourself-Motto.” “…klingt, als ob der Sänger von den Wohlstandskindern bei Jupiter Jones singen würde, denen der Strom abgedreht wurde.” … ein kluger Mann in der Vergangenheit

Samstag

Torpus & the Art Directors

torpus

Norddeutsche Gelassenheit, es gibt sie wirklich. Torpus & The Art Directors sind der Beweis. Kaum eine neue Band wirkt so gelassen und gleichzeitig doch so selbstsicher wie das aus dem nordfriesischen Niebüll stammende, mittlerweile nach Hamburg umgesiedelte Quintett. Beweis gefällig? Während der Aufnahmen ihres neuen Albums in Berlin mit Simon Frontzek alias „Sir Simon“ tauchten sie vor halb zwei gar nicht auf. Nicht, weil sie gerne saufen, sondern weil sie einfach gerne schlafen. Augenzeugen berichten, dass die erste Amtshandlung dann meist erst einmal das gemeinsame Kochen war.

So viel Gelassenheit kann man sich erlauben, wenn man solche Songs hat wie Torpus & The Art Directors. „From Lost Home To Hope“ lautet der Titel ihres famosen Albums. Eine Zeile übrigens, auf die sich die meisten Songs zurückführen lassen. „Es geht oft ums Verlassen oder das Ende von etwas“, verrät Sänger Sönke Torpus, „aber trotzdem auch darum, neuen Optimismus und Hoffnung zu schöpfen.“ Musikalisch untermalt haben Torpus & The Art Directors das mit warmem Folk-Pop, geprägt von Country-Einflüssen und fünfstimmigem Chorgesang, der so harmonisch klingt, dass es schon fast unverschämt ist. Instrumente wie Mandoline, Banjo, Harmonium, Trompete und Kontrabass kommen dabei zum Einsatz. Mal erinnert das an Mumford & Sons und die Fleet Foxes, manchmal an Arcade Fire. Folglich klingt „From Lost Home To Hope“ überhaupt nicht deutsch – aber irgendwie so selbstverständlich gut. Als wüssten Torpus & The Art Directors ganz genau, was sie wollen.

Und das tun sie natürlich auch. Sönke Torpus, Gitarrist Melf Petersen und Schlagzeuger Felix Roll spielten schon als Teenager zusammen in einer Band. Um sich voll und ganz der Musik zu widmen, zogen sie nach dem Abitur zusammen nach Hamburg. Zu fünft in zwei Zimmer. Wenn das nicht von Hingabe zeugt. „2009 habe ich dann angefangen, unter meinem eigenen Namen Singer/Songwritermusik zu machen“, erzählt Torpus. „Weil Melf fand, dass meine Myspace Seite scheiße aussieht, ernannte er sich selbst zu meinem Art Director und spielte dann auch ganz schnell wieder mit.“ Wenig später kam auch Roll dazu. Mit Multiinstrumentalist Ove Thomsen und Bassistin Jenny Apelmo wuchs die Band schließlich zum Quintett und nannte sich wegen eines zufällig gedruckten Plakats fortan Torpus & The Art Directors.

Sie buchten ihre eigenen Touren, spielten in Kneipen, Wohnzimmern, Fußgängerzonen, Scheunen, auf Weihnachtsmärkten und sogar in einem Waschsalon. Und auch sonst machten sie von Postern bis zu den Artworks alles selbst. „Eben so, wie wir es gut finden“, so Torpus. „Das gilt für die Musik, aber auch für das ganze Drumherum.“ So ist es kein Wunder, dass Torpus & The Art Directors sich für die Veröffentlichung ihres Albums etwas Besonderes haben einfallen lassen: Zwölf Konzerte an drei Tagen in drei Städten. Vom 11. bis zum 13. Oktober spielen sie in Hamburg, Berlin und Köln jeweils einmal auf der Straße, in einem Plattenladen, einer Kneipe und schließlich in einem Club. So lässig wie diese Band muss man erstmal sein.

The Fog Joggers

fogjoggers

Nichts gegen hoch gesteckte Ziele, aber man kann es auch übertreiben. Während manche Band versucht, den beschwerlichen Weg zum Erfolg über Contests, Castings oder Businesspläne abzukürzen, wählten die Fog Joggers lieber die steinige Route nach oben. Seit dem Debütalbum „Let‘s Call It A Day“ und im Windschatten von Hymnen wie „Tonite Tonite“ haben sich die Fog Joggers nicht zuletzt auf Grund mitreißender Konzerte eine loyale und leidenschaftliche Fanschar erspielt – schlaue, melodieverliebte Leute, denen der rustikale Charme und das bodenständige Flair der Fog Joggers-Kompositionen ähnlich viel bedeutet wie der Band selbst. Doch nicht nur das Publikum hat sich in die Stimme von Sänger Jan Büttner und Zeilen wie „And I hope you don’t mind to stand by my side? and to be taken away today“ vernarrt. Auch die Industrie hat das Hit-Potenzial der Band erkannt und sich den Fog Joggers-Hit „Waiting In The Wings“ vor den bierbeladenen Karren gespannt, sehr zum Vorteil des neuen Albums „From Heart To Toe“ übrigens.

The Beatburners

beatburners

spielen eine explosive Mischung aus Reggae/Ska/Punk und Polka - Beats.

“Blues Brothers meets Sex Pistols”, oder so ähnlich könnte man den Stil der Band am besten beschreiben. Mit ihrer Besetzung Gitarre / Bass / Drums / Gesang und Kazoo erzeugen die Jungs einen Sound der Seinesgleichen sucht. Sänger Felix Volmert ersetzt mit seinem Kazoo einen kompletten Bläsersatz und verleiht der Band so einen fetten und unvergleichlichen Sound! Mit dem erfahrenen Produzenten Andy Classen ( Ex Holy Moses) an der Gitarre , Fritz Seifert an den Drums und Christian Wilke am Bass machen die Beatburners seit 2012 die Bühnen der Republik unsicher. Bei Auftritten mit Genre - Größen wie “Jaya The Cat “ und “Dubioza Kolektiv” ,konnten die Beatburners eindrucksvoll beweisen daß sie auch ein großes Publikum zum Ausrasten bringen. Inzwischen kennt man The Beatburners zwischen Hamburg und Köln als die “schnellste Reggae Band der Welt” - der Musik -Mix und die Bühnenpräsenz der Beatburners locken selbst den größten Party - Muffel aus der Reserve.

“The Beatburners “machen Musik zum mitmachen und beweisen das Rythmus nicht nur auf den großen Zeh beschränkt sein muss.

Monster unter meinem Bett

monsteruntermeinembett

ein Name wie ihre Musik: ungewöhnlich, aber gut!

In kürzester Zeit schaffte es die Band Monster unter meinem Bett, mit ihrer Musik die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zu ziehen. In den letzten Monaten waren sie oft in der lokalen Presse vertreten. Im Oktober konnte man die sechs Musiker aus Münster sogar bei „Fritz Unsigned“ hören, einer Produktion des RBB. Dort stellten sie drei Songs ihrer aktuellen EP „Wirrklichkeit“ vor.

Darauf enthalten ist eine außergewöhnliche Mischung aus Rock, Pop, Indie und Elektro. Die ausgeklügelten deutschen Texten erzählen von Alltagsfrust, Trauer oder vom schlechten Gewissen, das in „Bittersüße Nacht“ zum Lyrischen Ich wird. Aber auch positive Momente, die man als „Augenblicksouvenir“ mitnimmt, werden besungen.

Fazit: Definitiv hörenswert, denn „bei Monster unter meinem Bett stimmt die Zusammensetzung“, „die Band rockt!“ (WN, Münster). Und das hört man nicht nur, man konnte es bereits auch sehen. Ende August ging es los mit ihrem ersten Auftritt auf dem Ramasuri Festival. Danach folgten Locations wie das Café Sputnik in Münster und die Schuhfabrik in Ahlen. Im Münsteraner Jovel freuten sich die Monster über einen Besucherrekord der Konzertreihe „New Names“. „Der Name ist ungewöhnlich“, aber auch „die Band ist ungewöhnlich“, warb Jovel-Chef Steffi Stephan. „Hervorragend arrangierte Stücke“ und „fantastische Texte“.

Für die kalten Wintermonate verabschieden sich die Monster. Jetzt geht es erst einmal wieder an die Arbeit ins Tonstudio. Aber sie kommen zurück! Termine stehen schon. „Wir wollen auf so viele Bühnen wie möglich“, wünscht sich Sängerin Helena Patricio für das kommende Jahr. Und das ist nicht abwegig. „Eine ernsthafte Karriere ist ihnen zuzutrauen“, urteilt die WN. Auch die Kritik von Olaf Menne (Lautstrom Booking) fiel positiv aus: „Sehr, sehr professionell“. In diesem Sinne erwartet Monster unter meinem Bett garantiert: ein frohes neues Jahr.

Crocozebrá

crocozebra

Indiepop? Musikalischer Gangbang! Und wie!

Einnehmend, groovy, ohne Allüren, mitreißend und immer ein bisschen Zirkus. Kennengelernt haben sich Mike, Hendrik, Markus, André und Tim in der Schulzeit. Kurz vor dem Studium gründen sie die Indiepopband Crocozebrá. Zurzeit wohnen sie in Kassel, Stuttgart, Berlin und Gießen, wodurch der Heimaturlaub bei Mutti gleichzeitig zum Probemarathon avanciert.

Die Musik von Crocozebrá ist zum Tanzen da! Das Quintett möchte keine Zeit verstreichen lassen, um die Freude an der Musik mit ihren Fans zu teilen.

Nachdem man Crocozebrá live gesehen hat, wird man behaupten können: „And we danced!“.

Demora

demora

Ein aus den 60ern entflohener Haarbandträger, ein bärtiger Typ mit Sonnenbrille und ein vor Ekstase explodierender Trommler, die gemeinsam Sounds Irgendwo zwischen frischem 2014er Hardrock und muffigen 2015er Stonerrock (ohne modernen elektronischen Schnick Schnack) aus ihren Instrumenten schütteln. Sie übertragen die Laune des feierwütigen Publikums über die Finger auf die Bühne und das auch andersrum. Die langhaarigen Neuberliner Krähen bringen einen mit Songs wie ‘Wuhoa’ oder ‘Titty Love’ feierlich und freizügig dazu den Boden des Glases schnell zu entdecken. Die Musik passt perfekt zu einem, mit einer leichtbekleideten Frau im Rücken und einer endlosen Straße vor Kopf, motorisierten Ausflug ohne Ziel, Dinge, die man am nächsten Tag bereut oder einem vollen, ranzigen Aschenbecher von letztem Sommer. Sie lassen einem das Bier im Mund zusammenlaufen und fordern zum mitfeiern auf. Perfekt für ein beflügelndes Freilichtkonzert, bei dem man einfach mal dem schnöden Alltag entfliehen will. Chaos & Sandale

, Neoliberale! Die Jungs aus gutem Hause haben sich ganz und gar dem billigen Populismus verschrieben. Unreflektiert, einseitig und im Zweifel auf den eigenen Vorteil bedacht, kämpfen die vier Punkrocker, bewaffnet mit Saiten und Trommelfellen und gesegnet mit engelsgleichen Stimmen, seit 2011 für eingesperrte Pandas und gegen das deutsche Gesundheitssystem.

Damals lernten sich Bronko Birkenstock (Bass) und Herr Flip-Flop (Gitarre) in der Münsteraner Filiale eines namhaften Schuhhändlers kennen. Gemeinsam mit dem alten Freund Jesus Latsche (noch eine Gitarre) und dem gecasteten Benny Barfuß (Schlagzeug) gründeten sie eine Punkband, die noch im gleichen Sommer vor einer Handvoll Zuschauer in einem Münsteraner Studentenwohnheim ihr Debüt gab. Am Ende des Jahres fertigte die Band, inzwischen benannt in „Chaos & Sandale“, erste Aufnahmen an („Demmo“, MC 2012).

Im Anschluss drehten sie ihr erstes Musikvideo („Paranoid“), das auch gleichzeitig ein Abschiedsvideo für Benny Barfuß wurde, der die Band verließ, um in Indien seinen spirituellen Horizont zu erweitern.

Mit dem neuen Trommler Schlappe schlappten sie 2012 los auf die Bühnen der Großstädte und der westfälischen Provinz, seit 2013 mit ihrem ersten Album („Wenn ich groß bin, werd’ ich Kleinkrimineller“) im Gepäck. Inzwischen bekommen sie ein anderthalbstündiges Set zusammen und und traten bisher unter anderem auf mit Bands wie Absturtz, Fahnenflucht, Rasta Knast, die Bullen…

Prädikat: Wertvoll!

Project: Haven

projecthaven

gibts nun seit 2012 und sie Covern alles was rockt:

Von den Toten Hosen über Nirvana bis hin zu Nena.

Die Band um Frontfrau Dani wird uns zum rocken bringen.